Merkmale

Sandsteine - Merkmale


Als besonderes Merkmal von Sandsteinen zählt die Schichtung. Die Schichtung entsteht grundsätzlich durch eine Änderung der Bedingungen der Sedimentation. In der Regel also durch den Wechsel der Korngröße oder durch einen Wechsel der sich absetzenden Substanzen. Der Ablagerungsprozess findet in der Regel im Meeresbereich in der Nähe der Küste oder aber in Untiefen statt. Der Prozess kann unterschiedlich lang dauern, angefangen bei mehreren Jahrzehnten bis zu mehreren Millionen Jahren.

Der Bestandteil von Sandsteinen kann unterschiedlich sein. Quarz ist häufig der gängigste Bestandteil zusammen mit Feldspat. Ist der Anteil von Feldspat mehr als 50 Prozent, dann spricht man auch von einem Feldspatsandstein. Wenn der Quarzanteil sehr hoch ist, dann handelt es sich um einen sogenannten Quarzsandstein. Auch Eisensandsteine gibt es, diese bestehen aus Eisenverbindungen wie beispielsweise Limonit oder Hämatit. Besonders Hämatit ist bekannt für eine rötliche Färbung des Sandsteines.

Viele Sandsteine sind anfällig gegenüber Witterungen. Grund liegt in dem großen Porenvolumen und der geringen Verfestigung, was sich wiederum in einer hohen Wasseraufnahmekapazität niederschlägt. Diese ungünstige Eigenschaft findet sich nicht bei allen Sandsteinen wieder, aber doch bei sehr vielen. Durch die ungünstigen Eigenschaften ist der Verwendungsbereich sowohl für Außenbauwerke als auch im Innenbereich recht eingeschränkt. Die genannten negativen Eigenschaften treffen besonders auf Tonsandsteine zu, die im Wesentlichen aus Tongestein bestehen. Quarzsandsteine und Feldspatsandsteine dagegen sind witterungsbeständiger.