Farbe

Sandsteine - Farbe


Die Farbe von Sandstein kann stark variieren, so wie die Farbe von Sand selbst auch. Die Farbe wird für gewöhnlich durch die mineralischen Bestandteile bestimmt beziehungsweise hervorgerufen. Besonders Eisenbestandteile bewirken eine starke Färbung des Gesteins. Das Eisenmineral Hämatit bewirkt beispielsweise eine rote Färbung, die Steine werden deshalb auch als Roteisensteine bezeichnet. Chlorit und Glaukonit verleihen dem Sandstein einen grünlichen Farbton. Limonit bewirkt eine leicht gelblich bräunlich betone Färbung. Falls Pflanzenreste oder andere organische Materialien mit Einzug in das Gestein erhalten, dann ergibt sich daraus meistens eine schwarze bis braune Färbung beziehungsweise Schliere.

Sandstein ist sehr weit verbreitet und ist auf fast allen Kontinenten anzutreffen. Besonders auf geologisch älteren Erdplattformen ist er weit verbreitet. Als natürlicher Verbreitungsraum zählt häufig das Meer, besonders die Gebiete an der Küste. In jüngeren Gebirgen und in sehr tiefen Ozeanen ist der Sandstein wenig bis gar nicht anzutreffen.

Sandsteine die als Bindemittel Tonminerale verwenden bezeichnet man als Tonsandsteine. Quarzsandsteine sind sehr weit verbreitet und bestehen zum größten Teil aus Quarz, der die Sandkörner miteinander verbindet. Eisensandsteine werden auch als ferritische Sandsteine bezeichnet und enthalten als Bindemittel für die Sandkörner Eisenoxide. Auch weit verbreitet sind die Kalksandsteine, sie verwenden Kalzit als Bindemittel. Die hier genannten Kalksandsteine sind nicht mit den künstlich hergestellten Kalksandsteinen zu verwechseln. Auch Mischformen der Bindemittel sind denkbar. Der Name richtet sich in so einem Fall dann nach dem jeweiligen Hauptanteil an Mineralien.